Tropfenfotografie - Der Aufbau: - Alabaster-LED

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Tropfenfotografie - Der Aufbau:

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Also zuerst einmal: die ganze Sache ist ganz schön kompliziert. Aber so lernt man mit der Kamera umzugehen.
Diese Seite habe ich erst nach dem "dritten Test" erstellt.

1. Wie bekomme ich denn die Tropfen?  
Da hab ich ganz schön in die Trickkiste greifen müßen.
Ich habe eine Kunststoffflasche mit kleinen Bohrungen versehen. Das förderte aber keinen Tropen zu Tage.
Erst als ich einen alten Öllamendocht in die Deckelbohrung schob, funktionierte es.
Mit dieser Flasche bekomme ich ca. alle 3 Sekunden einen Tropfen...

  

2. Die Flasche muß über das Tabletop-Studio gebracht werden:
Dazu baute ich mir einen einfachen "Galgen" aus 40mm Holzlatten.  
Am Ende des Querholms bohrte ich mit einem Forstnerbohrer eine 35mm-Bohrung, durch die der Flaschenhals passt.
Die großen Blechwinkel Am Fuß des Galgens kann man problemlos unter den Boden des "Tabletop-Studios" schieben.
So braucht man den Galgen nicht verschrauben, sondern er hält von "selbst"

    

3. Die Wanne:
Egentlich kann man jedes Gefäß verwenden. Die Ergebnise sind immer unterschiedlich.
Hier beim dritten Test benutzte ich einen alten, roten, Wehnachtsplätzchenteller.
Das rote Gebilde, das in der Mitte des Tellers steht ist eine Fokusierungshilfe.
Sie steht genau an der Stelle, wo der Tropfen auf die Wasseroberfläche trifft.



4. Das Licht:
Um einigermaßen gute Ergebnise zu erzielen braucht man unheimlich viel Licht, oder mehrere Blitze.
Da bin ich selbst noch am Exprimentieren.
Für diesen Versuch habe ich einen 500Watt-Halogenstrahler verwendet und einen Aufsteckblitz.
Ich bin dabei, eine Tabelle anzufertigen, in der ich die Blenden- und Verschlußzeiten-Einstellungen dokumentiere.
Deswegen kann ich an dieser Stelle noch keine Angaben machen...

 

5. Die Position der Kamera:
Hier ist ebenfalls experimentieren angesagt...
Im zweiten und dritten Versuch habe ich die Kamera ziemlich auf Höhe der Wasseroberfläche gestellt.



6. Und jetzt geht es ans Ausprobieren...
Wichtig ist das richtige Timeing! Ich hab ca. 260 Fotos geschoßen. Auf vielen waren nur Wellen, aber keine Tropfen zu sehen.
Aber dank digitaler Fotografie kann man ja immer weiter machen und testen!

Also: viel Spaß beim Ausprobieren!!











 
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